Ein Teamleiter nutzt KI, um eine Leistungsbeurteilung zu entwerfen. Der Entwurf ist wortgewandt, ausgewogen und professionell — vielleicht zu ausgewogen. Er glättet ein ernstes Leistungsproblem, das direkte, unmissverständliche Sprache gebraucht hätte. Die Beurteilung geht so raus, wie sie ist. Der Mitarbeiter liest sie und denkt, alles sei in Ordnung. Sechs Monate später findet das echte Gespräch endlich statt — aber jetzt widerspricht die schriftliche Aufzeichnung der Realität. Der Mitarbeiter fühlt sich überrumpelt. HR hat ein Dokumentationsproblem. Der Teamleiter hat ein Vertrauensproblem.
Hast du KI schon einmal etwas abschwächen lassen, das eigentlich scharf hätte bleiben müssen?